Zehn Menschen sterben in Januar 1996 nach einem Brandanschlag auf die Unterkunft für Geflüchtete in Lübeck. Es ist einer der folgenschwersten Brandanschläge in der Geschichte der Bundesrepublik. Vieles deutet auf vier Neonazis als Täter hin. Dennoch beschuldigt die Staatsanwaltschaft Lübeck einen Hausbewohner und verfolgt die Spuren nicht konsequent, die zu den vier polizeibekannten Neonazis führen. Die Täter sind bis heute straffrei.